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Ausbilderschein: Kosten für Kurs und Prüfung

Ausbilderschein Kosten

Die Ausbildung der Ausbilder ist eine der am häufigsten absolvierten Weiterbildungen Deutschlands. Eine erfolgreich abgelegte AdA-Prüfung, AEVO-Prüfung bzw. Ausbildereignungsscheinprüfung – dies sind alles Synonyme – befähigt dazu, als Ausbilder*in in einem Fachbereich tätig zu sein.

Durch die Prüfung bzw. die Vorbereitung darauf entstehen Kosten, die sehr unterschiedlich ausfallen können. In diesem Ratgeber informieren wir Sie über allen finanziellen Aspekten, die im Zuge des AdA-Scheins relevant sind. So gibt es keine Überraschungen und Sie können zudem gezielt um Förderungen bzw. Unterstützungen ansuchen.

AdA-Schein-Kosten: wie entstehen sie?

Wenn man von den Kosten rund um die Ausbildereignungsprüfung spricht, so denken die meisten primär an die Summe, die bezahlt werden muss, um zu der Prüfung antreten zu können. Dies ist jedoch nur die halbe Miete. Es gibt zwei Faktoren, die die Kosten für den Ausbilderschein bestimmen – die Vorbereitung und die Prüfung selbst.

1. Kostenfaktor: Die Vorbereitung

Auf Prüfungen bereitet man sich in der Regel intensiv vor. Und hier offenbart sich die größte Diskrepanz, die im Bereich der Kosten besteht: die Prüfungsvorbereitung durch einen Ausbilderkurs.

Welche Kosten hier auf Sie zukommen, hängt explizit vom von Ihnen gewählten Vorbereitungskurs ab. Es gibt viele verschiedene Anbieter, die in Intensivkursen oder in Form einer Teilzeitausbildung die Inhalte vermitteln. Zu ihnen gehören sowohl IHK und HWK sowie auch private Anbieter.

Beachten Sie, dass es hier nicht nur in Sachen Kosten, sondern auch hinsichtlich der Qualität massive Unterschiede gibt. Zudem finden diverse Kurse – ob als Crash-Kurs oder als mehrmonatige Teilzeitausbildung – an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Zeiten statt, auf die man keinen Einfluss hat. Lange Anfahrtswege oder unflexible Termine können unter Umständen nicht vermieden werden.

Wir von der AEVO Akademie empfehlen Ihnen, dass Sie Ihren Vorbereitungskurs basierend auf Ihren Lebensumständen auswählen. Suchen Sie sich einen Ausbilderkurs, der sich nach Ihrer Work-Life-Balance richtet, Sie keine Urlaubstage kostet und auch kein Burnout verursacht.

Wir haben das gesamte Know-how unserer langjährigen Erfahrung als Ausbilder in einen Ausbilderkurs gesteckt, den Sie in einem von uns persönlich betreuten Online-Selbststudium absolvieren können.

2. Kostenfaktor: Die Prüfung

Der Kostenaufwand für die Prüfung – also den schriftlichen sowie den praktischen Teil – ist ebenfalls nicht überall gleich. Die AdA-Prüfung wird grundsätzlich bei einer Kammer wie der IHK bzw. HWK abgelegt.

Schild der IHK auf einer Hauswand

Die Kammern bestimmen die Kosten für die Prüfung selbst – der Preisfaktor hängt also davon ab, welche Kammer für Sie zuständig ist. Die Zuständigkeit ist wiederum vom Wohn- oder Arbeitsort abhängig.

Auf der Website der für Ihren Wohnort zuständigen IHK bzw. HWK erfahren Sie, wie Sie sich zur Prüfung anmelden undwann bzw. wo die schriftliche Prüfung bzw. die spätere praktische Prüfung stattfinden.

Ausbildereignungsprüfung: Kosten der Vorbereitung

Die Vorbereitung auf die AdA-Prüfung können Sie auf unterschiedliche Arten angehen.

  • Die Kammern (IHK & HWK) bieten Kurse in verschiedenen Institutionen als Präsenzunterricht an.
  • Private Anbieter verkaufen Kurse, die als Selbststudium oder Präsenzveranstaltung absolviert werden. Unser Ausbilderkurs funktioniert als betreutes Selbststudium.

Die AdA-Schein-Kosten belaufen sich gesamt in der Regel auf rund 600 bis 900 €. Diese Summen können jedoch stark variieren.

Die Kammern:

Den Kontakt zu der für Sie zuständigen Kammer müssen Sie im Zuge der Anmeldung herstellen. Eine IHK ist für Sie zuständig, wenn entweder der Wohnort oder der feste Arbeitsort im Zuständigkeitsbereich der IHK liegen.

Mit dem IHK-Finder finden Sie die für Ihre Anliegen verantwortliche Kammer.

Sollten Sie sich für einen von der IHK bzw. HWK angebotenen Vorbereitungskurs entscheiden, so können Sie diesen bei unterschiedlichen Institutionen besuchen. Im Schnitt bestehen diese Kurse aus etwa 80 Unterrichtsstunden.

Hier haben Sie folgende Möglichkeiten, einen solchen Kurs zu absolvieren:

  • Vollzeitkurs: zwei 5-Tage Wochen oder auch als 10-tägiger Crashkurs
  • Teilzeitkurs: zwei Abende die Woche über 2-3 Monate
  • Wochenendkurs: (meist) immer samstags über 3 Monate hinweg

Für einen Kurs, den Sie bei einer Kammer machen, müssen Sie mit einem Kostenaufwand von etwa 650 bis 900 € rechnen. Diese Summe setzt sich aus zwei Teilen zusammen:

  • Der Teilnahmegebühr für den Vorbereitungskurs von etwa 490 bis 650 €.
  • Der Prüfungsgebühr (diese wird fällig, da Sie die AdA-Prüfung über eine Kammer ablegen müssen) von etwa 160 bis 250 €.

Wichtig: Sollten Sie die Prüfung wiederholen müssen, weil es beim ersten Antritt nicht geklappt hat, dann entstehen Kosten von 50 bis 100 € pro Wiederholung. Zudem müssen Sie sich erneut über Ihre Kammer anmelden.

Private Anbieter

Die Auswahl an Kursen bei verschiedensten, von Kammern unabhängigen Anbietern ist breit. Hier sollten Sie vor der Buchung auf jeden Fall genau hinsehen, denn die Unterschiede in Sachen Preis, Qualität und Durchführung können sehr groß ausfallen.

Viele braune Würfel markiert mit einem X und ein roter Würfel in der Mitte markiert mit einem Häkchen

Sollten Sie sich dazu entschließen, einen Kurs über einen Privatanbieter zu machen, dann vergleichen Sie die Leistungen und setzen Sie sie in Relation zu den Kosten. Handelt es sich um einen Präsenzkurs, dann sehen Sie sich genau an, was vor Ort geboten wird, wie viele Teilnehmer*innen sich anmelden können (Gruppengröße), welche Inhalte besprochen werden und wie es mit der individuellen Betreuung aussieht.

Häufig sind Kurse über Privatanbieter auf eine Berufsgruppe zugeschnitten, hier sollten Sie also bezüglich Inhalte und Kosten genau hinsehen.

Seien Sie vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen vorsichtig, denn häufig sind die sogenannten Crash-Kurse eine abgespeckte Version eines vollwertigen Kurses. Das bedeutet, dass Inhalte weggelassen werden, die aber im Zuge der Prüfung sehr wohl relevant sind. Außerdem gibt es hier oftmals wenig hochwertige Materialien für die eigenständige Vorbereitung, wie etwa einen Katalog an Prüfungsfragen.

Bei der AEVO Akademie erhalten Sie bei einer Buchung des Online-Kurses viele verschiedene Materialien, die Ihnen dabei helfen, beim Lernen alle Sinne anzusprechen und so für eine gute Festigung der Lerninhalte zu sorgen. Ein Kurshandbuch, PDFs, Videomodule gefolgt von einer Abfrage der Inhalte, Beispielfragen und Prüfungssimulationen sowie ein Hörbuch für Unterwegs gewährleisten Ihren Lernerfolg. Zudem kann unser Kurs mit persönlichem Feedback von uns und weiteren wertvollen Tipps überzeugen.

Materialien, die bei den Ausbilderkurs-Kosten enthalten sind

Zum Preis von 397 € können Sie unseren Kurs buchen und erhalten sofortigen Zugang zu allen Inhalten. 9 von 10 Teilnehmer*innen bestehen die Prüfung beim ersten Versuch.

Ausbilderschein: Kosten fördern lassen

Im Bereich der staatlichen Förderungen bietet sich die Möglichkeit, einen Bildungsgutschein oder die Aufstiegs-BaföG zu erhalten. Häufig lässt sich für die AEVO-Prüfung bzw. die entsprechende Vorbereitung auch eine finanzielle Unterstützung beim Arbeitgeber beantragen. Sie sollten sich also bei Ihrem Arbeitgeber informieren, ob dieser die Kosten bzw. Teilkosten trägt.

Häufig investieren Unternehmen in eine Ausbildung zum Ausbilder, um talentierte Fachkräfte an das Unternehmen zu binden und gleichzeitig Aufstiegschancen zu schaffen sowie zukünftige Lehrlinge im Haus ausbilden zu können. Aus Erfahrung wissen wir, dass die Tätigkeit als Ausbilder*in sehr bereichernd sein kann. Junge Fachkräfte auszubilden – in welcher Branche auch immer – ist abwechslungsreich und anspruchsvoll.

Abgesehen von der Unterstützung seitens des Arbeitgebers gibt es folgende Möglichkeiten, den Ausbilderschein bzw. die AdA-Prüfung zu finanzieren, ohne selbst tief in die Tasche greifen zu müssen:

  • Weiterbildungsscheck oder Bildungsprämie bzw. -bonus (Zuschüsse der Bundesländer, gilt nicht für den öffentlichen Dienst; heißen unter Umständen auch etwas anders – je nach Bundesland)
  • Bildungsgutschein (für Erwerbslose oder Menschen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind bzw. in den Beruf zurückkehren)
  • Aufstiegs-BAföG (relevant, wenn die Ausbildereignung die Zulassungsvoraussetzung für eine andere Weiterbildung ist)
  • Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (für Grundwehrdienstler oder Zeitsoldaten unter 41 Jahren)

Auch besteht die Möglichkeit, die Ausbilderschein-Kosten vollständig steuerlich abzusetzen. Im Zuge Ihrer Steuererklärung geben Sie die Kosten für Ausbilderkurs, AdA-Prüfung, Materialien, Fahrten etc. als Werbungskosten an.

Fazit Ausbilderschein: IHK-Kosten & Privatanbieter

Die Gesamtkosten für den Ausbilderschein lassen sich nicht konkret nennen, zu groß sind die Unterschiede zwischen den Kammern bzw. den privaten Institutionen. Mit einem Aufwand von 650 bis 900 € ist zu rechnen. Dieser setzt sich aus den Kosten für den Vorbereitungskurs und die Prüfung selbst zusammen. Wählen Sie einen Kurs mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und erkundigen Sie sich bei Ihrer Kammer nach den Ausbilderschein-Kosten und den Fristen für Ihre Ausbildereignungsprüfung.

Mann sitzt mit einem Block und einem Sparschwein an einem Tisch

FAQ – häufig gestellte Fragen zu den Ausbilderschein-Kosten

Im Folgenden antworten wir auf einige Fragen, die im Zusammenhang mit den Kosten für den Ausbilderschein häufig auftreten.

Wie viel kostet der AdA?

Gesamt kostet der Ausbilderschein 650 bis 900 €. Die AdA-Prüfung müssen Sie über eine Kammer ablegen. Die Kosten für die Prüfungsgebühr belaufen sich auf etwa 160 bis 250 €.

Woraus setzen sich die Ausbilderschein-Kosten zusammen?

Die Kosten für den AdA-Schein setzen sich aus der Prüfungsgebühr von etwa 160 bis 250 € und den Kosten für den Vorbereitungskurs zusammen. Die Prüfungsgebühr ist auf jeden Fall zu entrichten, dazu kommen noch die Kosten für den optionalen aber doch sehr wichtigen Ausbilderkurs hinzu. Für diesen müssen Sie 400 bis 600 € einplanen – je nachdem, wo Sie ihn absolvieren.

Wer zahlt den Ausbilderschein?

Die Kosten für den Ausbilderschein tragen Sie entweder selbst, oder Sie suchen um eine staatliche Förderung (Bildungsgutschein, Aufstiegs-BAföG, Weiterbildungsscheck etc.) an. Auch Ihr Arbeitgeber übernimmt unter Umständen die Kosten für den Ausbilderschein, wenn Sie anschließend im Betrieb als Ausbilder*in tätig sein sollen. Zudem ist es möglich, die Kosten im Zuge der Steuererklärung als Werbungskosten abzusetzen.


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