AEVO Prüfung: Ultimativer Guide für die AdA [Update 2020]

Das ist der ultimative Guide zur AEVO Prüfung.

In diesem umfassenden Artikel erfahren Sie unter anderem:

  • Was die AEVO Prüfung ist
  • Wie Sie sich zur AEVO Prüfung anmelden
  • Was die AEVO Prüfung kostet
  • Wie die Prüfung aufgebaut ist und abläuft
  • Wie Sie die Prüfung bestehen
  • Wie Sie sich am besten auf die Prüfung vorbereiten
  • Und vieles mehr

Wenn Sie also auf der Suche nach ausführlichen Infos und Tipps sind, wie Sie am schnellsten den Ausbilderschein in Ihren Händen halten, dann werden Sie diesen Artikel lieben.

Los geht’s.

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Was ist die AEVO Prüfung?

Unter der AEVO Prüfung, von einigen auch als AdA Prüfung bezeichnet, versteht man die Prüfung, die angehende Ausbilder ablegen müssen, um den Ausbilderschein zu erhalten.

Der Ausbilderschein berechtigt in Deutschland zum Ausbilden von Auszubildenden.

Die Prüfung wird dabei vor der für den Prüfling zuständigen Kammer abgelegt, in der Regel eine Industrie- und Handelskammer (IHK).

Der Name AEVO steht dabei für die Abkürzung der Ausbildungsverordnung, in der geregelt ist, welche Voraussetzungen eine Person zu erfüllen hat, um im Sinne des Berufsbildungsgesetzes ausbilden zu dürfen.

Unter dem Kürzel AdA ist die „Ausbildung der Ausbilder“ gemeint, sprich die Ausbildung, um den Ausbilderschein zu erlangen.

Die Bezeichnungen AEVO Prüfung und AdA Prüfung stehen also für ein und dasselbe.

Anmeldung zur AEVO Prüfung

Die Anmeldung zur AEVO Prüfung muss IMMER bei der für Sie zuständigen IHK erfolgen.

Für die Klärung der Zuständigkeit werden zwei Merkmale herangezogen.

Eine IHK ist für Sie zuständig, wenn entweder Ihr Wohnort oder Ihr fester Arbeitsort im Zuständigkeitsgebiet der IHK liegt.

Falls Sie diese nicht kennen, dann können Sie das nach Eingabe Ihrer Postleitzahl (Wohn- oder fester Arbeitsort) ganz einfach hier herausfinden:

Zuständige IHK ermitteln

IHK Finder

Besuchen Sie danach die Webseite Ihrer IHK.

Dort finden Sie Informationen zur Prüfungsanmeldung (eventuell einfach in der Suche den Suchbegriff „AEVO Anmeldung“) eingeben.

Je nach IHK finden Sie dort entweder ein Anmeldeformular, das Sie herunterladen können und ausgefüllt zurückschicken müssen oder es gibt eine Online-Anmeldung.

Das Aussehen des Anmeldeformulars kann je nach IHK verschieden sein.

Die Prüfungsanmeldung ist nicht schwer.

In der Regel müssen Sie folgende Angaben machen:

  • Ihre Kontaktdaten & Anschrift
  • Ihr gewünschter Prüfungstermin (diese findest du auch auf der Webseite deiner IHK)
  • Art der Prüfung (Erstprüfung, Wiederholung)
  • Angabe über einen eventuell besuchten Vorbereitungslehrgang
  • Kostenübernahme privat oder durch Arbeitgeber

Beachten sollten Sie die Anmeldefristen.

Diese sehen bei vielen IHK’s vor, dass die Anmeldung zur Prüfung spätestens sechs Wochen vor dem Prüfungstermin erfolgen muss.

Ansonsten werden Sie in der Regel direkt dem nächsten Prüfungstermin zugeordnet.

Je nach IHK kann es hier sicherlich auch Ausnahmen geben.

Kontaktieren Sie dazu am besten die auf der IHK-Webseite genannten Ansprechpartner und klären Sie das in direktem Kontakt ab.

Beachten Sie bitte, dass Sie sich auch zu einer eventuell vorkommenden Wiederholungsprüfung ordnungsgemäß anmelden müssen und nicht automatisch nach Nichtbestehen der Erstprüfung an dieser angemeldet werden.

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AEVO Prüfung Kosten

Die Gebühren für die AEVO Prüfung sind bei den einzelnen Kammern auf einem ähnlichen Niveau und liegen im Bereich von 170 bis 190 Euro.

Schaffen SIe die Prüfung nicht auf Anhieb und möchten die Prüfung wiederholen, können Sie je nach Kammer mit Mehrkosten von 50 – 100 Euro für eine Wiederholungsprüfung rechnen.

Die tatsächlichen Gebühren unterliegen den jeweiligen Gebührenordnungen der Kammern und sind online auf deren Webseiten einsehbar oder werden Ihnen auf Anfrage mitgeteilt.

Doch die zu bezahlenden Prüfungsgebühren bleiben in der Regel nicht die einzigen Ausgaben, die Sie für die Prüfung ausgeben werden.

Zur Prüfungsvorbereitung sind hilfreiche Lernmaterialen sinnvoll.

Dazu zählen etwa Gesetzestexte oder Bücher zum Thema.

Als grober Richtwert für die Kosten für Lernunterlagen und Hilfsmittel können Sie von ca. 50 Euro ausgehen – das hängt natürlich auch stark von Ihren Vorlieben ab.

Viel Wissen können Sie sich auch mit Hilfe von kostenlosen Inhalten im Internet (IHK-Seiten, Foren etc. oder nicht zuletzt durch die Artikel in der AEVO Akademie) aneignen.

Das erfordert allerdings definitiv einen erhöhten Zeitaufwand und mehr Motivation.

Viele angehende Ausbilder besuchen zur Vorbereitung auf die Prüfung auch gerne einen Lehrgang oder Vorbereitungskurs, der beispielsweise direkt von den IHK’s, aber auch von privaten Anbietern, angeboten wird.

Je nach Dauer des Lehrgangs kommen hier noch einmal Kosten im Bereich von 300 bis 600 Euro hinzu.

Sie sehen also, dass die Gesamtkosten vor allem davon abhängig sind, wie viel Geld Sie für die Vorbereitung ausgeben.

Die einzigen Kosten, die auf jeden Fall anfallen und an denen Sie nicht vorbeikommen werden, sind die Prüfungsgebühren.

Doch vielleicht müssen Sie für die Kosten ja auch gar nicht selbst oder nur zum Teil aufkommen, weil Ihr Arbeitgeber Sie finanziell unterstützt.

Schließlich kommt es auch ihm zu Gute, wenn Sie die Prüfung bestehen und im Besitz des Scheins sind.

Als Ausbilder tragen Sie eine WICHTIGE Rolle im Betrieb oder Unternehmen.

Falls Ihr Arbeitgeber nicht von selbst auf Sie zukommt, dann suchen Sie das Gespräch und machen Sie Ihre Wichtigkeit klar (überlegen Sie davor eine gute Strategie und wählen Sie Ihre Worte weise 🙂 ).

Falls Sie gute Argumente benötigen, dann lesen Sie diesen Artikel hier durch.

Und wenn Sie den Ausbilderschein doch alleine finanzieren müssen, dann können Sie Ihre Kosten und Ausgaben am Ende des Jahres in Ihrer Steuererklärung als Werbungskosten absetzen.

Für weitere Informationen dazu können wir Ihnen diesen Artikel ans Herz legen.

AEVO Prüfung Aufbau und Ablauf

Die AEVO Prüfung besteht aus zwei Teilen:
Einer schriftlichen und einer praktischen (mündlichen) Prüfung.

Beide Prüfungen finden in der Regel (falls nicht anders angegeben) direkt vor Ort in den Räumen der IHK statt.

Eine Online-Prüfung ist derzeit leider (noch) NICHT möglich.

Der zeitliche Ablauf sieht so aus, dass Sie zuerst die schriftliche Prüfung und circa sechs bis acht Wochen danach die praktische Prüfung ablegen.

Die genauen Termine bzw. der zeitliche Abstand wird Ihnen von der IHK mitgeteilt.

Sie erhalten den Ausbilderschein, wenn Sie beide Prüfungen bestehen.

Ein tolles Video, das den Ablauf der Ausbildereignungsprüfung erklärt, sehen Sie hier:

Schriftliche AEVO Prüfung

In der schriftlichen Prüfung wird Ihr Fachwissen überprüft.

Die Prüfung sieht so aus, dass Sie Fragen zu den verschiedenen Themen (Handlungsfeldern) der AEVO beantworten müssen.

Die meisten IHK’s setzen hier in der Regel auf Multiple-Choice Fragen, bei denen die Anzahl der richtigen Antworten vorgegeben ist.

Es gibt allerdings auch IHK’s, die in der schriftlichen Prüfung auch offene Fragen stellen.

Unter offenen Fragen sind hierbei Fragen OHNE vorgegebene Antwortmöglichkeiten zu verstehen, die zu einem konkreten Fallbeispiel (Fallstudie) gestellt werden.

Ob in Ihrer Prüfung nur Multiple-Choice, offene Fragen oder eine Mischung aus beidem gestellt werden, hängt von der zuständigen IHK ab.

Erkundigen Sie sich deshalb im Vorfeld der Prüfung unbedingt bei der IHK, damit Sie sich darauf vorbereiten können.

Für die Beantwortung der Fragen haben Sie 180 Minuten Zeit.

In der Regel umfasst eine Prüfung um die 70 Fragen.

Je nach IHK findet die Prüfung am Computer oder etwas „oldschool“ mit Stift und Papierfragebogen statt.

Die vier Themengebiete bzw. Handlungsfelder haben eine unterschiedliche Gewichtung, die wie folgt aussieht (Quelle DIHK):

Die Prüfung gilt als bestanden, wenn Sie mindestens 50 Punkte – also die Hälfte der maximalen Punktzahl — erreicht haben.

Das ist mit einer guten Vorbereitung definitiv machbar!

Es ist erlaubt zur Prüfung Hilfsmittel mitzubringen.

Diese müssen allerdings zur Prüfung zugelassen sein.

Wir haben uns die Mühe gemacht, eine Liste aller bundesweit zugelassenen Hilfsmittel für die schriftliche AEVO Prüfung zu erstellen.

Natürlich möchten wir Ihnen diese nicht vorenthalten.

Tragen Sie sich dazu einfach in das nachfolgende Formular mit deiner E-Mail-Adresse ein und wir schicken Ihnen die Liste sofort im Anschluss kostenlos zu 🙂

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Praktische AEVO Prüfung

Nachdem Sie die schriftliche Prüfung absolviert haben, folgt die praktische Prüfung.

Diese wird von vielen Prüflingen als die schwierigere Prüfung bezeichnet.

Auch wir teilen diese Meinung, sind aber davon überzeugt, dass sie mit der richtigen Vorbereitung locker machbar ist.

Die mündliche oder praktische Prüfung setzt sich aus den folgenden zwei Bestandteilen zusammen:

  1. Präsentation / Durchführung einer Ausbildungssituation – Zeitdauer ca. 15 Minuten
  2. Fachgespräch von ca. 15 Minuten

Beide Teile fließen zu gleichen Teilen mit in das Gesamtergebnis ein, sodass die Gewichtung wie folgt aussieht:

Ausbildungssituation: 50 Prozent
Fachgespräch: 50 Prozent

Schriftliches Ausbildungskonzept (Unterweisungsentwurf) AEVO Prüfung

Von den meisten IHK’s — und übrigens auch von uns — wird empfohlen, zur Vorbereitung der Prüfung ein schriftliches Ausbildungskonzept zu erstellen.

Die Erstellung eines solchen Konzeptes hilft Ihnen, den praktischen Prüfungsteil systematisch zu durchdenken und didaktisch / methodisch vorzubereiten.

Das Konzept sollte nicht mehr als vier DIN A4-Seiten umfassen.

Es ist hilfreich, Ihr Konzept am Tag der mündlichen/praktischen Prüfung in dreifacher Ausfertigung mitzubringen.

Dies hilft dem Prüfungsausschuss, sich noch besser auf die von Ihnen ausgewählte berufstypische Ausbildungssituation einzustellen.

Das Konzept ist NICHT Prüfungsvoraussetzung und wird nicht bewertet.

Wie Sie Ihr Ausbildungskonzept aufbauen und erstellen können, zeige wir Ihnen jetzt.

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Schritt 1: Wahl Prüfungsmethode

Im Wesentlichen haben Sie bei deiner praktischen Prüfung die Wahl, ob Sie eine Ausbildungssituation durchführen (z. B. nach der Vier-Stufen-Methode) oder mit einer Präsentation darstellen wollen.

Selbst wenn Sie eine Präsentation machen können, raten wir Ihnen zur Durchführung der Ausbildungssituation (oftmals geläufig als „Unterweisung“).

Diese ist bei vielen Prüfern deutlich BELIEBTER, da Sie während der Prüfung quasi live eine Ausbildungssituation „vorführen“.

Dadurch können die Prüfer besser beurteilen, ob Sie als Ausbilder geeignet sind oder nicht.

Einen detaillierten Vergleich beider Varianten mit einer Auflistung der jeweiligen Vor- und Nachteile und unseren persönlichen Empfehlung, haben wir in diesem Artikel erstellt.

Vier-Stufen-Methode
4 Phasen der Vier-Stufen-Methode

Die Präsentation ist dagegen eher theoretisch.

Sie stellen dar, WIE Sie eine Unterweisung vornehmen würden – von der Planung, über die Realisierung bis hin zur besagten Kontrolle.

Eine Art klassischer Vortrag ist nicht zulässig.

Schritt 2: Auswahl Thema

Im nächsten Schritt entscheiden Sie sich für ein konkretes Thema aus Ihrem Berufsumfeld.

Die IHK macht Ihnen hierzu KEINE Vorgaben.

Sie sollten sich bei der Wahl allerdings an der Ausbildungsordnung Ihres Ausbildungsberufes orientieren.

Dort sind die Ausbildungsinhalte für die jeweiligen Ausbildungsberufe definiert.

Außerdem sollte das Thema NICHT zu komplex sein.

Die Ausbildungsordnung für Ihren Beruf finden Sie im Internet.

Zum Beispiel direkt beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBb).

Bedenken Sie: Sie haben nur 15 Minuten Zeit!

Die Prüfer legen den Fokus auf die Durchführung der Ausbildungssituation und NICHT auf das Thema selbst.

Schritt 3: Ausarbeitung Ausbildungskonzept

Haben Sie sich für eine Methode und ein Thema festgelegt, beginnt die eigentliche Ausarbeitung Ihres Ausbildungskonzeptes.

Darin sollten Sie die folgenden Aspekte behandeln:

  • Unterweisungsthema samt Einordnung in den Ausbildungsrahmenplan
  • Angaben zum Auszubildenden (wie beispielsweise Alter, Ausbildungsjahr, Ausbildungsstand, Vorkenntnisse)
  • Motivation Ihres Auszubildenden
  • Beschreibung der zu vermittelnden Fertigkeiten und Kenntnisse bzw. Lernziele sowie Ihres methodischen Vorgehens
  • Begründung der Methodenwahl
  • Arbeitszergliederung in Lernabschnitte (anhand der relevanten Präsentationsschritte oder vier Stufen)
  • Zeitrahmen und -verteilung der einzelnen Unterweisungsschritte
  • Festlegung der benötigten Arbeitsmittel
  • Hinweise auf Unfallverhütungsvorschriften (sofern nötig)
  • geeignete Lernerfolgskontrolle

Um Ihnen die Ausarbeitung zu erleichtern, haben wir für Sie eine Vorlage entwickelt.

Diese dient Ihnen als Orientierungshilfe und erleichtert Ihre Ausarbeitung.

Sie müssen sie nur auf Ihre Ausbildungsthema umändern.

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Schritt 4: Anmeldeformular ausfüllen

Bei den meisten IHK’s erhalten Sie bei der Prüfungsanmeldung ein Formular, das Sie mit den Angaben zu Ihrem Ausbildungskonzept ausfüllen müssen.

Schritt 5: Abgabe Ausbildungskonzept

Am Tag Ihrer schriftlichen Prüfung sollten Sie Ihr Ausbildungskonzept in dreifacher Ausführung (3 Exemplare) mitbringen.

Präsentation / Durchführung Ausbildungssituation

Mit der Präsentation bzw. der Durchführung Ihrer Ausbildungssituation beginnt die „eigentliche“ Prüfung.

Die Prüfung findet vor dem Prüfungsausschuss statt, der wie bereits erwähnt in der Regel aus drei Prüfern besteht.

Manche IHK’s erlauben es Ihnen, für die Durchführung der Ausbildungssituation nach der Vier-Stufen-Methode eine Person (Freund, Bekannter, Azubi) mitzubringen.

Das ist natürlich ein GROßER Pluspunkt!

Sie können somit schon im Vorfeld mit der Person die Prüfung durchspielen und sich gut vorbereiten.

Achten Sie allerdings darauf, dass Ihre Prüfung NICHT wie eine auswendig gelernte Theateraufführung aussieht! 🙂

Bei anderen IHK’s haben Sie diesen Vorteil nicht.

Ihnen wird dann entweder ein anderer Prüfling oder eine Person des Prüfungsausschusses zur Seite gestellt, der Ihren Auszubildenden „spielt“.

Ob Sie selbst eine Person mitbringen dürfen oder nicht, sollten Sie frühzeitig abklären.

Denn danach richtet sich natürlich auch Ihre Vorbereitung.

Im Worst-Case kann es also vorkommen, dass Sie Ihre Ausbildungssituation mit jemandem durchführen müssen, der aus einer ganz anderen Fachrichtung kommt und von Ihrem Thema keine Ahnung hat.

Das sollten Sie bei der Planung bzw. Konzeption Ihrer Durchführung unbedingt beachten – auch was das Thema selbst angeht.

Gerade bei technischen Themen können Sie nicht davon ausgehen, dass „Ihr“ Auszubildender beispielsweise in der Lage ist, ein Sägeblatt auszutauschen.

Am besten eignen sich daher Themen aus dem 1. Ausbildungsjahr.

Diese erfordern in der Regel noch kein fundiertes Vorwissen.

Für die Durchführung der Ausbildungssituation selbst, haben Sie 15 Minuten Zeit.

Sie sollten unbedingt schauen, dass Sie die zeitliche Vorgabe so gut es geht einhalten.

Die Durchführung der Ausbildungssituation sollte daher weder 11 noch 19 Minuten dauern.

Beides macht keinen guten Eindruck und Sie werden es dann SCHWER haben, die Prüfung zu bestehen.

Überschreiten Sie die 15-Minuten Vorgabe zu sehr, dann werden Sie die Prüfer unterbrechen.

Das wäre natürlich der Super-Gau.

Konzentrieren Sie sich bei Ihrer Durchführung darauf ruhig zu bleiben.

Reden Sie langsam und deutlich.

Jeder ist nervös, das ist völlig normal und dafür haben auch die Prüfer Verständnis.

Machen Sie sich deswegen also keine großen Gedanken und zeigen Sie, dass Sie zu Recht Ausbilder werden möchten.

Überlegen Sie wie Sie Medien und Arbeitsmittel verwenden können und setzen Sie diese in der Prüfung gezielt ein.

Sie sollten auch nicht überrascht sein oder in Panik verfallen, wenn Ihr „Auszubildender“ etwas nicht versteht oder Fragen stellt.

Ruhig bleiben und antworten, vormachen, erklären, ….

Haben Sie sich im Vorfeld für eine Präsentation entschieden, dann werden die Prüfer ihr Hauptaugenmerk auf Ihre sprachliche Ausführung und Ihren Medienseinsatz legen.

Und NICHT auf Ihre besonders gut gelungene PowerPoint-Präsentation.

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Fachgespräch Ausbildereignungsprüfung

Im Nachgang Ihrer Präsentation bzw. Durchführung der Ausbildungssituation findet ein Fachgespräch mit dem Prüfungsausschuss statt.

Dieses dauert ca. 15 Minuten.

Im Fachgespräch versuchen die Prüfer mit Fragen herauszufinden, ob Sie das nötige Verständnis und Wissen für relevante Ausbildungsthemen haben.

Sie können davon ausgehen, dass sich die Fragen an Ihre Ausbildungssituation und Ihr Ausbildungskonzept anlehnen.

Dadurch können Sie sich super vorbereiten, indem Sie sich vor der Prüfung Ihr Ausbildungskonzept nochmal genau durchlesen und Sie sich mögliche Fragestellungen der Prüfer (und die passenden Antworten) überlegen.

Klassiker sind beispielsweise:

  • Weibliche Auszubildende -> Mutterschutzgesetz
  • Jugendlicher Auszubildender -> Jugendarbeitsschutzgesetz
  • Zeitpunkt der Unterweisung -> Biorhythmus
  • Bestandteile einer Ausbildungsordnung
  • Lernziele
  • Didaktische Prinzipien
  • Bestandteile des Berufsausbildungsvertrages

Nehmen Sie sich für die Beantwortung der gestellten Frage einen Moment Zeit, um Ihre Antwort im Kopf zu überlegen.

Antworten Sie ruhig und sachlich.

Erzählen Sie lieber zu viel als zu wenig.

Das zeigt, dass Sie ein echter Experte sind und schraubt ganz nebenbei auch die Zeit von der Uhr herunter.

Falls Sie eine Fragestellung nicht richtig verstehen oder sich nicht sicher sind, worauf diese abzielt, dann bitten Sie den Prüfer höflich, die Frage nochmal in anderen Worten zu stellen oder diese genauer auszuführen.

Davor brauchen Sie sich NICHT zu scheuen!

Und wenn Sie eine Frage einmal nicht wissen sollten, dann ist das auch kein Beinbruch.

Bleiben Sie einfach ruhig und machen Sie ganz normal weiter.

Bestehen der Prüfung

Wie bereits bei der schriftlichen Prüfung, gibt es auch für die praktische Prüfung eine Bewertung, die von 0 bis 100 Punkt reicht.

Sie bestehen die Prüfung, wenn Sie mindestens 50 Punkte erreichen.

Nach dem Fachgespräch werden Sie in der Regel für ein paar Minuten aus dem Raum gebeten, damit sich die Prüfungsjury beraten kann.

Anschließend wird Ihnen das Ergebnis verkündet.

Haben Sie die Prüfung bestanden, erhalten Sie eine Prüfungsurkunde, die bescheinigt, dass Sie die Ausbildereignungsprüfung erfolgreich bestanden haben und nun den Ausbilderschein im Sinne der AEVO tragen.

Sollte es aus welchen Gründen auch immer nicht zum Bestehen der Prüfung gereicht haben, haben Sie auch die Möglichkeit einer Wiederholungsprüfung.

Dafür müssen Sie sich wieder über das Anmeldeformular Ihrer IHK zur Prüfung (schriftlich oder mündlich) anmelden.

Beachten Sie, dass Sie die AEVO Prüfung maximal zwei Mal wiederholen können.

Danach müssen Sie Ihren Traum vom Ausbilder leider begraben.

Doch dazu wird es sicherlich nicht kommen!

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete.

Und mit unserem Artikel und den Angeboten auf aevoakademie.de hoffen wir, einen Beitrag dazu leisten zu können.

AEVO Prüfung Vorbereitung

Um direkt an das Ende des letzten Abschnitts anzuknüpfen, möchten wir Ihnen nun zeigen, wie Sie sich am besten auf die AEVO Prüfung vorbereiten können.

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AEVO Prüfung schriftlich Vorbereitung

Wie bereits weiter oben beschrieben, wird in der schriftlichen AEVO Prüfung das Fachwissen zu den vier Handlungsfeldern der AEVO geprüft.

Dazu müssen Sie Multiple-Choice Fragen oder offene Fragen zu Fallbeispielen beantworten.

Um die schriftliche Prüfung zu bestehen, müssen Sie sich also das nötige Wissen aneignen.

Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:

AEVO Vorbereitungskurs (IHK oder privat)

Jede IHK bietet mehrtägige AEVO Vorbereitungskurse an, in denen alle vier Handlungsfelder erläutert und das dazu nötige Wissen vermittelt werden.

Neben den IHK’s gibt es auch unzählige private Anbieter die Kurse oder Seminare zum Thema anbieten.

Die Kosten belaufen sich in der Regel auf 500 bis 900 Euro (je nach Dauer und Anbieter).

Falls Sie einen solchen Kurs machen möchten, empfehlen wir Ihnen einen Kurs direkt bei einer IHK.

Dort können Sie sichergehen, dass auch wirklich alle aktuellen Themen behandelt werden.

Ob ein solcher Kurs sinnvoll ist, hängt davon ab, wie viel Zeit Sie selbst in die Vorbereitung investieren wollen und können.

Im Kurs wird Ihnen das Wissen strukturiert und aufbereitet vermittelt und Sie sparen  Zeit, sich die Informationen selbst zu suchen und anzueignen.

Allerdings fallen die Kosten für Ihren Ausbilderschein eben deutlich höher aus.

Wir selbst haben KEINEN Kurs zur Ausbildereignungsprüfung besucht und haben die Prüfung trotzdem ohne Probleme bestanden.

Alle Infos zu den Preisen und Zeitpunkten der Kurse finden Sie auf der Webseite Ihrer IHK.

Internet und Literatur

Viele Informationen können Sie auch selbst im Internet finden.

Webseiten, auf denen wir häufig unterwegs waren, sind:

foraus.de (Forum für Ausbilder des BIBB)

tkompetenz.de (Forum zur AEVO Prüfung)

Es gibt auch viele tolle Literatur, die das Thema Ausbildung näherbringen und gezielt auf den AdA Schein vorbereiten.

Hier ein paar Bücher, die wir selbst gelesen haben und die wir Ihnen uneingeschränkt zur Vorbereitung empfehlen können:

Kompaktwissen AEVO in vier Handlungsfeldern

Prüfungscheck Ausbildereignung

Übungsaufgaben mit Lösungen

Arbeitsgesetze (sehr hilfreich zum Nachschlagen; Hilfsmittel in Prüfung)

Wenn Sie ein Freund von Karteikarten sind, dann wird Ihnen die AEVO Lernkartei gefallen.

Mit diesen Quellen und Büchern konnten wir uns optimal auf die schriftliche Prüfung vorbereiten.

Für die Prüfung selbst sind Hilfsmittel zugelassen.

Diese Möglichkeit sollten Sie auf jeden Fall nutzen.

Eine Liste aller offiziell zur schriftlichen AEVO Prüfung zugelassener Hilfsmittel haben wir für Sie zusammengestellt.

Falls Sie den Link nicht schon weiter oben gefunden haben, können Sie die Liste hier downloaden.

AEVO Prüfung praktisch Vorbereitung

Auch für die praktische Prüfung für den Ada Schein können Sie sich super vorbereiten.

Überlegen Sie eine Art Drehbuch für Ihre Ausbildungssituation.

Schreiben Sie ruhig Schritt für Schritt auf, wie Sie vorgehen möchten und was Sie dabei sagen.

Nicht Wort für Wort, aber so, dass Sie sich über die Kernpunkte Ihrer Aussagen im Klaren sind.

Danach können Sie die Durchführung Ihrer Ausbildungssituation üben.

Entweder alleine oder noch besser mit einer zweiten Person, die dann gleich den Auszubildenden spielen kann.

Sollte Ihre IHK erlauben, zur Prüfung selbst einen „Azubi“ mitzubringen, dann macht das die Sache natürlich noch einmal deutlich einfacher.

Denn dann können Sie schon im Vorfeld ein paar Probedurchgänge machen und die Ausbildungssituation einstudieren.

Achten Sie in diesem Situation aber auf jeden Fall darauf, dass das Ganze auch „echt“ rüberkommt und nicht wie ein auswendig gelerntes Theaterstück aussieht.

Stoppen Sie am besten die Zeit mit Ihrem Handy oder einer Stoppuhr.

Sie sollten unbedingt darauf aufpassen, die vorgegebene Zeit von 15 Minuten möglichst genau einzuhalten.

Ansonsten achten Sie beim Üben auf eine ruhige und deutliche Aussprache.

Sollten Sie zur Vorbereitung einen Vorbereitungskurs (z. B. bei der IHK) besuchen, dann können Sie den dortigen Trainer auch bitten, sich einmal Ihr Ausbildungskonzept anzusehen und Ihnen seine Einschätzung zu sagen.

Machen Sie sich früh genug Gedanken darüber, welche Materialien und Utensilien Sie für die Durchführung deiner Ausbildungssituation benötigen.

Damit Sie genügend Zeit haben, diese notfalls zu besorgen.

Sie können nicht davon ausgehen, dass die IHK Ihnen alle Dinge bereitstellt.

Falls Sie spezielle Ausbildungs- und Arbeitsmittel benötigen sollten, rate wir Ihnen, vorher bei der Industrie- und Handelskammer anzurufen, ob diese vor Ort verfügbar sind.

In der Regel sind lediglich eine Tafel, Kreide, Projektor sowie ein Flipchart verfügbar.

Ob auch ein Beamer zur Verfügung steht, sollten Sie vorher direkt erfragen.

Wenn Sie ein Arbeitsmittel nicht dabei haben, können Sie es nicht benutzen.

Es ist nicht Aufgabe des Prüfungsausschusses Ihnen irgendwie unter die Arme zu greifen.

Falls Sie im schlimmsten Fall Teile Ihrer Unterweisung nicht durchführen können, wirkt sich das negativ auf Ihre Prüfungsbewertung aus.

Richten Sie spätestens am Tag vor der Prüfung einen Korb, in den Sie alle Sachen packen, damit Sie sicher nichts vergessen.

Denken Sie an die Ausdrucke Ihres Ausbildungskonzeptes!

Viele Prüflinge haben Respekt vor den Fragen im Fachgespräch und wissen nicht, wie sie sich darauf vorbereiten können.

Die beliebtesten Themen der Prüfer haben wir Ihnen bereits im Kapitel „Fachgespräch Ausbildereignungsprüfung“ aufgeführt.

Nachfolgend ein nützliches Video, das einen möglichen Ablauf der praktischen Prüfung zeigt.

AEVO Prüfungsfragen

Viele Prüflinge haben Respekt vor dem Fachgespräch und den Fragen der Prüfer, was unserer Meinung nach völlig unbegründet ist.

Um Ihnen die Unsicherheit zu nehmen und Sie bei der Prüfungsvorbereitung zu unterstützen, haben wir uns die Mühe gemacht und eine Liste mit über 60 Prüfungsfragen für die praktische AEVO Prüfung inkl. Antworten erstellt.

Die Fragensammlung ist wirklich ausführlich und deckt die verschiedensten Themen ab.

Wir erhalten immer wieder Mails von Personen, die uns berichten, dass sich die Fragen der Prüfer in ihrem Fachgespräch zu einem Großteil mit unseren Fragen gedeckt haben.

Das freut uns natürlich riesig und wir sind uns sicher, dass Ihnen die Fragen weiterhelfen werden.

Alle Infos rund um die AEVO Prüfungsfragen erhalten Sie auf dieser Seite:

https://www.aevoakademie.de/aevo-pruefungsfragen

Tipps für die AEVO Prüfung

Nun wissen Sie, wie die AEVO Prüfung abläuft und was Sie auf dem Weg zum Ausbilderschein erwartet.

Um Ihnen das Leben noch ein wenig zu erleichtern, haben wir nachfolgend noch einmal ein paar Tipps aufgelistet, die Sie vor und in der Prüfung unterstützen sollen.

  • Wählen Sie kein zu komplexes Thema, sondern orientieren Sie sich an den Inhalten des ersten Ausbildungsjahres.
  • Versuchen Sie die zeitlichen Vorgaben einzuhalten. Üben Sie das im Vorfeld!
  • Machen Sie sich eine Liste mit allen benötigten Materialien, die Sie für die Prüfung benötigen und besorgen Sie diese frühzeitig.
  • Achten Sie in der Prüfung auf eine ruhige und deutliche Aussprache.
  • Wenn Ihnen in der Prüfung ein Fehler passiert oder Sie etwas vergessen, dann lassen Sie sich das nicht anmerken. NUR SIE wissen, wie Sie was genau geplant haben – die Prüfer bemerken Ihren „Patzer“ wahrscheinlich gar nicht!
  • Bereiten Sie sich gezielt auf Fragen zu Ihrem Ausbildungskonzept vor.

Fragen und Antworten zur AEVO Prüfung

Nachfolgend möchten wir Ihnen noch einige der wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen zum Thema AEVO bzw. AdA Prüfung beantworten.

Was kostet die AEVO Prüfung?

Die Prüfungsgebühren betragen bei den einzelnen Kammern im Schnitt zwischen 170 und 190 Euro.
Darüber hinaus hängen die Kosten für die AEVO Prüfung davon ab, welche Ausgaben Sie für die Prüfungsvorbereitung haben, beispielsweise für den Besuch eines Vorbereitungskurses, der bei den meisten Anbietern 500 Euro oder mehr kostet.

Wie viele Fragen gibt es bei der AEVO Prüfung?

Dazu gibt es keine einheitliche Regelung.
In der Regel können Sie in der schriftlichen Prüfung mit ca. 70 Fragen rechnen. Wie viele Fragen Sie in der praktischen Prüfung im Rahmen des Fachgesprächs gestellt bekommen, hängt zum einen von den Prüfern und zum anderen von der Länge Ihrer Antworten ab.
Insgesamt dauert das Fachgespräch 15 Minuten.

Wie oft kann ich die Prüfung wiederholen?

Wenn Sie die Prüfung nicht geschafft haben, können Sie zu zwei Wiederholungsterminen antreten.
Sollten Sie die Prüfung danach noch immer nicht geschafft haben, können Sie sich bei Ihrer Kammer wieder neu für die Ausbildereignungsprüfung registrieren.
Im Grunde haben Sie daher unbegrenzt viele Versuche, die Prüfung zu bestehen.

Wo erhalte ich Hilfe während der Prüfungsvorbereitung?

Wenn Sie sich mit Gleichgesinnten oder bereits erfahrenen Ausbildern austauschen möchten, dann kommen Sie in unsere Facebook-Gruppe für Ausbilder.

Wie bestehe ich die AEVO Prüfung?

Um die Prüfung zu bestehen, müssen Sie sowohl im schriftlichen als auch im praktischen Teil mindestens 50 Prozent der maximalen Punktzahl erreichen.

Wo muss ich die AEVO Prüfung ablegen?

Die AEVO Prüfung muss bei der für Sie zuständigen Kammer abgelegt werden. Eine IHK ist für Sie zuständig, wenn entweder Ihr Wohnort oder Ihr fester Arbeitsort im Zuständigkeitsgebiet der IHK liegt.

Wie lange dauert die AEVO Prüfung?

Für die schriftliche AEVO Prüfung haben Sie eine Zeitdauer von 180 Minuten.
Die praktische Prüfung dauert 30 Minuten, aufgeteilt in 15 Minuten für den ersten Teil (Präsentation oder Durchführung einer Ausbildungssituation) und 15 Minuten für das anschließende Fachgespräch.

Ist die AEVO Prüfung bei allen Kammern gleich?

Der Ablauf der Prüfung ist bei allen Kammern prinzipiell identisch, da dieser durch die Ausbilder-Eignungsverordnung klar geregelt ist.
Lediglich die IHK Hannover nimmt bundesweit eine kleine Sonderrolle ein, da diese andere Prüfungsfragen verwendet, als die restlichen Kammern.

Wann bekomme ich meine Prüfungsergebnisse?

Die Bewertung der schriftlichen Prüfung erfolgt durch zwei Prüfer/-innen (Erst- und Zweitbewertung), was einige Zeit in Anspruch nehmen kann.
In der Regel können die vorläufigen Ergebnisse nach rund sechs bis acht Wochen, je nach IHK auch etwas früher, im Online-Portal der Kammer eingesehen werden. Der Prüfling wird über die Veröffentlichung der Ergebnisse üblicherweise per E-Mail informiert.

Was ist, wenn ich bereits den Techniker oder Fachwirt habe?

Sollten Sie bereits einen Abschluss als Techniker oder Fachwirt absolviert haben, ist die Ablegung des schriftlichen Teils der AEVO Prüfung nicht notwendig und Sie können Sich direkt für den praktischen Teil der Prüfung anmelden.

Wie lange sollte ich mich auf die Prüfung vorbereiten?

Eine pauschale Aussage zu treffen, ist hier schwierig.
Vieles hängt von Ihrem individuellem Lerntempo und eventuell vorhandenen Vorkenntnissen ab.
Grundsätzlich wird in der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) ein Workload von ca. 120 Stunden für die Vorbereitung zur Prüfung empfohlen.

Welche Methode eignet sich am besten für die praktische Prüfung?

Laut AEVO steht es Ihnen frei, sich für die praktische Prüfung entweder für die Präsentation oder die Durchführung einer Ausbildungssituation zu entscheiden, wobei wir persönlich und auch andere Ausbilder oft die Durchführungs-Variante empfehlen.
Letzten Endes liegt es natürlich in Ihrem eigenen Ermessen, sich für eine Variante zu entscheiden.
Oftmals versuchen die einzelnen Kammern den Prüfling zur einer von ihnen bevorzugten Variante zu drängen.
Beachten Sie hierbei bitte, dass diese Vorgehensweise von den Kammern nicht zulässig ist und Sie sich frei entscheiden können, ohne eine schlechtere Bewertung in der Prüfung erwarten zu müssen.
Mehr zur Entscheidung zwischen der Präsentation oder Durchführung einer Ausbildungssituation finden Sie in diesem Artikel.

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Jetzt Sind Sie an der Reihe

In diesem Artikel haben wir Ihnen alles zum Thema AdA Prüfung gezeigt.

Fühlen Sie sich mit diesen Informationen gut vorbereitet?

Welche Fragen sind bei Ihnen noch offen und welche Infos hätten Sie sich zusätzlich gewünscht?

Wie auch immer, lassen Sie uns gerne einen kurzen Kommentar da und teilen Sie uns Ihre Meinung mit.

Melden Sie sich unbedingt auch für unseren Newsletter an, in dem wir Sie mit weiteren Informationen zur AEVO Prüfung versorgen und Sie auf Ihrem Weg zum Ausbilderschein begleiten!

Wenn Ihnen der Artikel gefallen und weitergeholfen hat, würde es uns außerdem riesig freuen, wenn Sie ihn mit anderen Prüflingen oder Ihren Freunden teilen 🙂

Und dann bleibt uns nur noch zu sagen:

Alles Gute und viel Erfolg bei Ihrer Prüfung!

PS: Stellen Sie sicher, dass Sie sich unten für unseren Newsletter anmelden und Sie sich unser GRATIS Ebook „Ausbilderschein kompakt — Was angehende Ausbilder wissen müssen“ sichern — inkl. vielen hilfreichen Insights.

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