Ausbilderschein - Ultimativer Guide für AEVO Prüfung [Update 2017]

Ausbilderschein AEVO Prüfung

Du willst den Ausbilderschein erlangen?

Ausbilder werden und selbständig junge Menschen bei Ihrer Berufsausbildung begleiten?

Dann bist du hier genau richtig!

Hier erfährst du alles, was du brauchst, um erfolgreich die AEVO Prüfung zu absolvieren und den Ada Schein in deinen Händen zu halten.

Ich selbst bin Ausbilder und werde dir zeigen, um was es bei AEVO geht und wie du dich optimal auf die Prüfung vorbereiten kannst.

Und das Beste daran:

Da ich selbst im Besitz des Ausbilderscheins bin, kann ich dir von meinen Erfahrungen berichten und dir Tipps geben, mit denen garantiert nichts schiefgehen wird.

Der Artikel ist sehr umfangreich, weil ich dir wirklich ALLES Wichtige zum Thema mit auf den Weg geben möchte. Du solltest ihn auf jeden Fall bis zum Ende durchlesen!

Zur besseren Navigation kannst du auch das Inhaltsverzeichnis verwenden.

AEVO, AdA – Was steckt dahinter?

Wenn du erst vor kurzem die Entscheidung getroffen hast, den Ausbilderschein zu machen, dann wirst du dich bestimmt schon gefragt haben, was hinter den Begriffen AEVO und Ada steckt und wofür diese stehen.

Deswegen möchte ich dir zum Einstieg kurz den Hintergrund dazu erklären.

Die Abkürzung AEVO steht für die Ausbilder-Eignungsverordnung.

Diese Verordnung regelt beispielsweise, welche Voraussetzungen Personen in Deutschland erfüllen müssen, um jemanden im Sinne des Berufsbildungsgesetzes als Ausbilder ausbilden zu dürfen.

Welche Voraussetzungen das sind, erfährst du weiter unten im Artikel.

Unter AdA wird dagegen die Ausbildung der Ausbilder verstanden.

Diese Ausbildung könnt ihr entweder im Selbststudium oder durch Kurse bei der Industrie- und Handelskammer, kurz IHK, oder anderen Anbietern absolvieren und durch das Bestehen einer Prüfung (mündlich & schriftlich) absolvieren.

Die Prüfung wird vor der für euch zuständigen IHK abgelegt.

Die IHK verleiht euch danach den AdA-Schein, der gerne auch einfach nur Ausbilderschein genannt wird.

Er dient als Zertifikat, der nachweist, dass du die Voraussetzungen gemäß der AEVO besitzt und somit im Betrieb oder Unternehmen selbst ausbilden darfst.

Ist doch gar nicht so kompliziert, oder? 🙂

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Ausbilderschein Voraussetzungen

Im vorherigen Abschnitt habe ich bereits davon gesprochen, dass es bestimmte Voraussetzungen gibt, die du erfüllen musst, um Ausbilder zu werden.

UND DAS IST AUCH GUT SO!

Schließlich sind die Auszubildenden von heute unsere Fachkräfte von morgen und sollten daher nur von geeigneten Personen betreut und ausgebildet werden.

Keine Sorge, du musst deinen Ausbildertraum nun nicht gleich begraben – es ist halb so schlimm, als es sich anhört.

Welche Voraussetzungen du erfüllen musst, um Ausbilder zu werden, schreibt das Berufsbildungsgesetz, kurz BBIG vor.

In §28 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes heißt es dazu:

"Auszubildende darf nur ausbilden, wer persönlich und fachlich geeignet ist."

Was heißt das nun genau?

Ich erkläre es dir.

Persönliche Eignung

Das BBIG geht davon aus, dass grundsätzlich jeder persönlich geeignet ist.

Es nennt lediglich ein paar Ausschlussmerkmale, die eine persönliche Eignung ausschließen würden.

Im Extremfall gehören dazu beispielsweise rechtsradikale Sichtweisen, pädophile Auffälligkeiten oder gegebenenfalls bestimmte Vorstrafen.

Du kannst in diesem Punkt also normalerweise nicht viel falsch machen 🙂

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du persönlich als Ausbilder geeignet bist, dann beantworte die nachfolgenden 6 Fragen und finde es heraus:

Test: Bist du als Ausbilder geeignet?

Teste dich selbst und erfahre, ob du als Ausbilder geeignet bist.

Fachliche Eignung

Die fachliche Eignung wird durch das Bestehen der AEVO Prüfung nachgewiesen und berechtigt zum Ausbilden von Auszubildenden in einem Betrieb oder Unternehmen.

Voraussetzung für den Erhalt des Ausbilderscheins ist das Bestehen einer Prüfung vor der IHK, die sich aus einem schriftlichen und einem praktischen (mündlichen) Teil zusammensetzt.

Genauere Infos zu der Prüfung und Ihren Bestandteilen erfährst du in Kapitel 5 "AEVO Prüfung - Aufbau & Ablauf" dieses Guides.

Hier nochmal die wichtigsten Infos als kurze Zusammenfassung:

  • Voraussetzung als Ausbilder ist eine persönliche und fachliche Eignung
  • Die persönliche Eignung wird unterstellt
  • Die fachliche Eignung weist du durch das Bestehen der Ausbildereignungsprüfung nach.

Du siehst – es ist gar nicht so schwer Ausbilder zu werden.

Anmeldung zur AEVO Prüfung

Die Anmeldung zur AEVO Prüfung muss IMMER bei der für dich zuständigen IHK erfolgen.

Für die Klärung der Zuständigkeit werden zwei Merkmale herangezogen.

Eine IHK ist für dich zuständig, wenn entweder dein Wohnort oder dein fester Arbeitsort im Zuständigkeitsgebiet der IHK liegt.

Falls du diese nicht kennst, dann kannst du das nach Eingabe deiner Postleitzahl (Wohn- oder fester Arbeitsort) ganz einfach hier herausfinden:

Zuständige IHK ermitteln

IHK Finder

Besuche danach die Webseite deiner IHK.

Dort findest du Informationen zur Prüfungsanmeldung (evtl. einfach in der Suche den Suchbegriff „AEVO Anmeldung“) eingeben.

Je nach IHK findest du dort entweder ein Anmeldeformular, das du herunterladen kannst und ausgefüllt zurückschicken musst oder es gibt eine Online-Anmeldung.

Das Aussehen des Anmeldeformulars kann je nach IHK verschieden sein.

Die Prüfungsanmeldung ist nicht schwer.

In der Regel musst du folgende Angaben machen:

  • Deine Kontaktdaten & Anschrift
  • Dein gewünschter Prüfungstermin (diese findest du auch auf der Webseite deiner IHK)
  • Art der Prüfung (Erstprüfung, Wiederholung)
  • Angabe über besuchten Vorbereitungslehrgang
  • Kostenübernahme privat oder durch Arbeitgeber

Beachten solltest du die Anmeldefristen.

Diese sehen bei vielen IHK’s vor, dass die Anmeldung zur Prüfung spätestens sechs Wochen vor dem Prüfungstermin erfolgen muss.

Ansonsten wirst du in der Regel direkt dem nächsten Prüfungstermin zugeordnet.

Je nach IHK kann es hier sicherlich auch Ausnahmen geben.

Kontaktiere dazu am besten die auf der IHK-Webseite genannten Ansprechpartner und kläre das ab.

Beachte bitte, dass du dich auch zu einer evtl. vorkommenden Wiederholungsprüfung ordnungsgemäß anmelden musst und nicht automatisch nach Nichtbestehen der Erstprüfung an dieser angemeldet wirst.

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Ausbilderschein Kosten

Beim Schreiben dieses Artikels habe ich mich einmal auf den Seiten verschiedener IHK’s nach den Prüfungskosten umgesehen und war sehr überrascht.

Die Preise für die Prüfung können stark variieren und liegen im Vergleich zwischen 80 – 200 Euro.

Schaffst du die Prüfung nicht auf Anhieb und möchtest die Prüfung wiederholen, kannst du je nach Kammer mit Mehrkosten von 50 – 100 Euro. Hier musst du die ursprüngliche Prüfungsgebühr häufig nur anteilig bezahlen.

Doch die zu bezahlenden Prüfungsgebühren bleiben in der Regel nicht die einzigen Ausgaben auf dem Weg zur bestandenen Ausbildung der Ausbilder.

Zur Prüfungsvorbereitung sind hilfreiche Lernmaterialen sinnvoll.

Dazu zählen etwa Gesetzestexte oder Bücher zum Thema.

Als grober Richtwert für die Kosten für Lernunterlagen und Hilfsmittel kannst du von ca. 50 Euro ausgehen – das hängt natürlich auch stark von deinen Vorlieben ab.

Viel Wissen kannst du dir auch mit Hilfe von kostenlosen Inhalten im Internet (IHK-Seiten, Foren etc.) aneignen.

Das erfordert allerdings definitiv einen erhöhten Zeitaufwand und mehr Motivation.

Viele angehende Ausbilder besuchen zur Vorbereitung auf die Prüfung auch gerne einen Lehrgang oder Vorbereitungskurs, der beispielsweise direkt von den IHK’s, aber auch von privaten Anbietern, angeboten wird.

Je nach Dauer des Lehrgangs kommen hier noch einmal Kosten im Bereich von 300 bis 600 Euro hinzu.

Um dir einen ungefähren Betrag nennen zu können, den dich der Ausbilderschein voraussichtlich kosten wird, habe ich nachfolgende Berechnung angestellt.

Als Werte für die Berechnung habe ich jeweils den Mittelwert der oben aufgeführten Beträge angenommen.

Berechnung Kosten Ausbilderschein:

Prüfungsgebühr                  140 €
Lernmaterial                         50 €
Lehrgang                              450 €

Gesamtkosten                     640 €

Diese Berechnung soll für dich allenfalls eine grobe Einschätzung sein, mit welchen Kosten du rechnen musst.

Natürlich kann dich der Ausbilderschein auch deutlich billiger kommen, wenn du zum Beispiel keinen Lehrgang besuchst oder weniger Lernmaterialien benötigst.

Solltest du die Prüfung nicht im ersten Anlauf schaffen, könnte es auf der anderen Seite allerdings auch noch etwas teurer werden.

Die einzigen Kosten, die auf jeden Fall anfallen und an denen du nicht vorbeikommen wirst, sind die Prüfungsgebühren.

Doch vielleicht musst du für die Kosten ja auch gar nicht selbst oder nur zum Teil aufkommen, sondern dein Arbeitgeber unterstützt dich finanziell.

Schließlich hat kommt es auch ihm zu Gute, wenn du die Prüfung bestehst und im Besitz des Scheins bist.

Als Ausbilder trägst du eine WICHTIGE Rolle im Betrieb oder Unternehmen.

Falls dein Arbeitgeber nicht von selbst auf dich zukommt, dann suche das Gespräch und mache deine Wichtigkeit klar (überlege dir davor eine gute Strategie und wähle deine Worte weise 🙂 ).

Falls du gute Argumente brauchst, dann lese dir diesen Artikel hier durch.

Und falls du den Ausbilderschein doch alleine finanzieren musst, dann kannst du deine Kosten und Ausgaben am Ende des Jahres in deiner Steuererklärung als Werbungskosten absetzen.

Für weitere Informationen dazu kann ich dir diesen Artikel ans Herz legen.

AEVO Prüfung – Aufbau & Ablauf

Die AEVO Prüfung besteht aus zwei Teilen: Einer schriftlichen und einer praktischen (mündlichen) Prüfung.

Beide Prüfungen finden in der Regel (falls nicht anders angegeben) direkt vor Ort in den Räumen der IHK statt.

Eine Online-Prüfung ist derzeit noch NICHT möglich.

Der zeitliche Ablauf sieht so aus, dass du zuerst die schriftliche Prüfung und circa 6 bis 8 Wochen danach die praktische Prüfung ablegst.

Die genauen Termine bzw. der zeitliche Abstand wird dir von der IHK mitgeteilt.

Du erhältst den AdA Schein, wenn du beide Prüfungen bestehst.

Ein tolles Video, das den Ablauf der Ausbildereignungsprüfung erklärt, siehst du hier:

Schriftliche AEVO Prüfung

In der schriftlichen Prüfung wird dein Fachwissen überprüft.

Die Prüfung sieht so aus, dass du programmierte Fragen zu den verschiedenen Themen (Handlungsfeldern) der AEVO beantworten musst.

Die meisten IHK’s setzen hier in der Regel auf Multiple-Choice Fragen, bei denen die Anzahl der richtigen Antworten vorgegeben ist.

Es gibt allerdings auch IHK’s, die in der schriftlichen Prüfung auch offene Fragen stellen.

Unter offenen Fragen sind hierbei Fragen OHNE vorgegebene Antwortmöglichkeiten zu verstehen, die zu einem konkreten Fallbeispiel (Fallstudie) gestellt werden.

Ob in deiner Prüfung nur Multiple-Choice, offene Fragen oder eine Mischung aus beidem gestellt werden, hängt von der zuständigen IHK ab.

Erkundige dich deshalb im Vorfeld der Prüfung unbedingt bei der IHK, damit du dich darauf vorbereiten kannst.

Für die Beantwortung der Fragen hast du 180 Minuten Zeit.

In der Regel umfasst eine Prüfung um die 70 Fragen.

Je nach IHK findet die Prüfung am Computer oder etwas „oldschool“ mit Stift und Papierfragebogen statt.

Die vier Themengebiete bzw. Handlungsfelder haben eine unterschiedliche Gewichtung, die wie folgt aussieht (Quelle DIHK):

Die Prüfung gilt als bestanden, wenn du mindestens 50 Punkte – also die Hälfte der maximalen Punktzahl - erreicht hast.

Das ist mit einer guten Vorbereitung definitiv machbar!

Es ist erlaubt zur Prüfung Hilfsmittel mitzubringen.

Diese müssen allerdings zur Prüfung zugelassen sein.

Ich habe mir die Mühe gemacht, eine Liste aller bundesweit zugelassenen Hilfsmittel für die schriftliche AEVO Prüfung zu erstellen.

Natürlich will ich dir diese nicht vorenthalten.

Du kannst sie dir einfach herunterladen und für deine Vorbereitung verwenden.

Liste aller zugelassener Hilfsmittel zur schriftlichen AEVO Prüfung

Praktische AEVO Prüfung

Nachdem du die schriftliche Prüfung absolviert hast, folgt die praktische Prüfung.

Diese wird von vielen Prüflingen als die schwierigere Prüfung bezeichnet.

Auch ich teile diese Meinung, bin aber davon überzeugt, dass sie mit der richtigen Vorbereitung locker machbar ist.

Die mündliche oder praktische Prüfung setzt sich aus den folgenden zwei Bestandteilen zusammen:

  1. Präsentation / Durchführung einer Ausbildungssituation – Zeitdauer ca. 15 Minuten
  2. Fachgespräch von ca. 15 Minuten

Beide Teile fließen zu gleichen Teilen mit in das Gesamtergebnis ein, sodass die Gewichtung wie folgt aussieht:

Ausbildungssituation: 50 Prozent
Fachgespräch: 50 Prozent

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Schriftliches Ausbildungskonzept (Unterweisungsentwurf) AEVO Prüfung

Von den meisten IHK's - und übrigens auch von mir - wird empfohlen, zur Vorbereitung der Prüfung ein schriftliches Ausbildungskonzept zu erstellen.

Die Erstellung eines solchen Konzeptes hilft dir, den praktischen Prüfungsteil systematisch zu durchdenken und didaktisch / methodisch vorzubereiten.

Das Konzept sollte nicht mehr als vier DIN A4-Seiten umfassen.

Es ist hilfreich, dein Konzept am Tag der mündlichen/praktischen Prüfung in dreifacher Ausfertigung mitzubringen.

Dies hilft dem Prüfungsausschuss, sich noch besser auf die von dir ausgewählte berufstypische Ausbildungssituation einzustellen.

Das Konzept ist NICHT Prüfungsvoraussetzung und wird nicht bewertet.

Wie du dein Ausbildungskonzept aufbauen und erstellen kannst, zeige ich dir jetzt.

Schritt 1 - Wahl Prüfungsmethode

Im Wesentlichen hast du bei deiner praktischen Prüfung die Wahl, ob du eine Ausbildungssituation durchführst (z. B. nach der Vier-Stufen-Methode) oder oder mit einer Präsentation darstellen willst.

 

Selbst wenn du eine Präsentation machen kannst, rate ich dir zur Durchführung der Ausbildungssituation (oftmals geläufig als "Unterweisung").

Diese ist bei vielen Prüfern deutlich BELIEBTER da während der Prüfung quasi live eine Ausbildungssituation „vorführst“.

Dadurch können die Prüfer besser beurteilen, ob du als Ausbilder geeignet bist oder nicht.

Einen detaillierten Vergleich beider Varianten mit einer Auflistung der jeweiligen Vor- und Nachteile und meiner persönlichen Empfehlung, habe ich in diesem Artikel erstellt.

Vier-Stufen-Methode

4 Phasen der Vier-Stufen-Methode

Die Präsentation ist dagegen eher theoretisch.

Du stellst dar, WIE du eine Unterweisung vornehmen würdest – von der Planung, über die Realisierung bis hin zur besagten Kontrolle.

Eine Art klassischer Vortrag ist nicht zulässig.

Schritt 2 - Auswahl Thema

Im nächsten Schritt entscheidest du dich für ein konkretes Thema aus deinem Berufsumfeld.

Die IHK macht dir hierzu KEINE Vorgaben.

Du solltest dich bei der Wahl allerdings an der Ausbildungsordnung deines Ausbildungsberufes orientieren.

Dort sind die Ausbildungsinhalte für die jeweiligen Ausbildungsberufe definiert.

Außerdem sollte das Thema NICHT zu komplex sein.

Die Ausbildungsordnung für deinen Beruf findest du im Internet.

Zum Beispiel direkt beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBb).

Bedenke: Du hast nur 15 Minuten Zeit!

Die Prüfer legen den Fokus auf die Durchführung der Ausbildungssituation und NICHT auf das Thema selbst.

Schritt 3 - Ausarbeitung Ausbildungskonzept

Hast du dich für eine Methode und ein Thema festgelegt, beginnt die eigentliche Ausarbeitung deines Ausbildungskonzeptes.

Darin solltest du die folgenden Aspekte behandeln:

  • Unterweisungsthema samt Einordnung in den Ausbildungsrahmenplan
  • Angaben zum Auszubildenden (wie beispielsweise Alter, Ausbildungsjahr, Ausbildungsstand, Vorkenntnisse)
  • Motivation deines Auszubildenden
  • Beschreibung der zu vermittelnden Fertigkeiten und Kenntnisse bzw. Lernziele
  • sowie deines methodischen Vorgehens
  • Begründung der Methodenwahl
  • Arbeitszergliederung in Lernabschnitte (anhand der relevanten Präsentationsschritte oder vier Stufen)
  • Zeitrahmen und -Verteilung der einzelnen Unterweisungsschritte
  • Festlegung der benötigten Arbeitsmittel
  • Hinweise auf Unfallverhütungsvorschriften (sofern nötig)
  • geeignete Lernerfolgskontrolle

Um dir die Ausarbeitung zu erleichtern, habe ich für dich eine Vorlage entwickelt.

Diese dient dir als Orientierungshilfe und erleichtert deine Ausarbeitung.

Du musst sie nur auf dein Ausbildungsthema umändern.

Erhalte meine GRATIS Vorlage!

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Schritt 4 - Anmeldeformular ausfüllen

Bei den meisten IHK’s erhältst du bei der Prüfungsanmeldung ein Formular, das du mit den Angaben zu deinem Ausbildungskonzept ausfüllen musst.

Schritt 5 - Abgabe Ausbildungskonzept

Am Tag deiner schriftlichen Prüfung solltest du dein Ausbildungskonzept in dreifacher Ausführung (3 Exemplare) mitbringen.

Präsentation / Durchführung Ausbildungssituation

Mit der Präsentation bzw. der Durchführung deiner Ausbildungssituation beginnt die „eigentliche“ Prüfung.

Die Prüfung findet vor dem Prüfungsausschuss statt, der wie bereits erwähnt in der Regel aus drei Prüfern besteht.

Manche IHK’s erlauben es dir, für die Durchführung der Ausbildungssituation nach der Vier-Stufen-Methode eine Person (Freund, Bekannter, Azubi) mitzubringen.

Das ist natürlich ein GROßER Pluspunkt!

Du kannst somit schon im Vorfeld mit der Person die Prüfung durchspielen und dich gut vorbereiten.

Achte allerdings darauf, dass deine Prüfung NICHT wie eine auswendig gelernte Theateraufführung aussieht! 🙂

Bei anderen IHK’s hast du diesen Vorteil nicht.

Dir wird dann entweder ein anderer Prüfling oder eine Person des Prüfungsausschusses zur Seite gestellt, die dann deinen Azubi „spielt“.

Ob du selbst eine Person mitbringen darfst oder nicht, solltest du frühzeitig abklären.

Denn danach richtet sich natürlich auch deine Vorbereitung.

Im Worst-Case kann es also vorkommen, dass du deine Ausbildungssituation mit jemandem durchführen musst, der aus einer ganz anderen Fachrichtung kommt und von deinem Thema keine Ahnung hat.

Das solltest du bei der Planung bzw. Konzeption deiner Durchführung unbedingt beachten – auch was das Thema selbst angeht.

Gerade bei technischen Themen kannst du nicht davon ausgehen, dass beispielsweise deine hübsche, blonde Mit-Ausbilderanwärterin in der Lage ist, das Sägeblatt einer Säge auszutauschen.

Okay…das war jetzt vielleicht etwas zu viel Klischee (ich habe nichts gegen Blondinen!) – aber du weißt schon, was ich meine.

Am besten eignen sich daher Themen aus dem 1. Ausbildungsjahr.

Diese erfordern in der Regel noch kein fundiertes Vorwissen.

Für die Durchführung der Ausbildungssituation selbst, hast du 15 Minuten Zeit.

Du solltest unbedingt schauen, dass du die zeitliche Vorgabe so gut es geht einhältst.

Die Durchführung der Ausbildungssituation sollte daher weder 11 noch 19 Minuten dauern.

Beides macht keinen guten Eindruck und du wirst es dann SCHWER haben, die Prüfung zu bestehen.

Überschreitest du die 15-Minuten Vorgabe zu sehr, dann werden dich die Prüfer unterbrechen.

Das wäre natürlich der Super-Gau.

Konzentriere dich bei deiner Durchführung darauf ruhig zu bleiben.

Rede langsam und deutlich.

Jeder ist nervös, das ist völlig normal und dafür haben auch die Prüfer Verständnis.

Mach dir deswegen also keine großen Gedanken und zeige, dass du zu Recht Ausbilder werden möchtest.

Überlege wie du Medien und Arbeitsmittel verwenden kannst und setze diese in der Prüfung gezielt ein.

Du solltest auch nicht überrascht sein oder in Panik verfallen, wenn dein „Azubi“ etwas nicht versteht oder Fragen stellt.

Ruhig bleiben und antworten, vormachen, erklären, ….

Hast du dich im Vorfeld für eine Präsentation entschieden, dann werden die Prüfer ihr Hauptaugenmerk auf deine sprachliche Ausführung und deinen Medienseinsatz legen.

Und NICHT auf deine besonders gut gelungene PowerPoint-Präsentation.

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Fachgespräch Ausbildereignungsprüfung

Im Nachgang deiner Präsentation bzw. Durchführung der Ausbildungssituation findet ein Fachgespräch mit dem Prüfungsausschuss statt.

Dieses dauert ca. 15 Minuten.

Im Fachgespräch versuchen die Prüfer mit Fragen herauszufinden, ob du das nötige Verständnis und Wissen für relevante Ausbildungsthemen hast.

Du kannst davon ausgehen, dass sich die Fragen an deine Ausbildungssituation und dein Ausbildungskonzept anlehnen.

Dadurch kannst du dich super vorbereiten, indem du dir vor der Prüfung dein Ausbildungskonzept nochmal genau durchliest und dir mögliche Fragestellungen der Prüfer (und die passenden Antworten) überlegst.

Klassiker sind beispielsweise:

  • Weibliche Auszubildende -> Mutterschutzgesetz
  • Jugendlicher Auszubildender -> Jugendarbeitsschutzgesetz
  • Zeitpunkt der Unterweisung -> Biorhythmus
  • Bestandteile einer Ausbildungsordnung
  • Lernziele
  • Didaktische Prinzipien
  • Bestandteile des Berufsausbildungsvertrages

Nimm dir für die Beantwortung der gestellten Frage einen Moment Zeit, um deine Antwort im Kopf zu überlegen.

Antworte ruhig und sachlich.

Erzähle lieber zu viel als zu wenig.

Das zeigt, dass du ein echter Experte bist und schraubt ganz nebenbei auch die Zeit von der Uhr herunter.

Falls du eine Fragestellung nicht richtig verstehst oder dir nicht sicher bist, worauf diese abzielt, dann bitte den Prüfer höflich, die Frage nochmal in anderen Worten zu stellen oder diese genauer auszuführen.

Davor brauchst du dich NICHT zu scheuen!

Und wenn du eine Frage einmal nicht wissen solltest, dann ist das auch kein Beinbruch.

Bleibe einfach ruhig und mache ganz normal weiter.

Bestehen der Prüfung

Auch für die praktische Prüfung gibt es eine Bewertung, die von 0 bis 100 Punkt reicht.

Du bestehst die Prüfung, wenn du mindestens 50 Punkte erreichst.

Nach dem Fachgespräch wirst du in der Regel für ein paar Minuten aus dem Raum gebeten, damit sich die Prüfungsjury beraten kann.

Anschließend wird dir das Ergebnis verkündet.

Hast du die Prüfung bestanden, erhältst du eine Prüfungsurkunde, die bescheinigt, dass du die Ausbildereignungsprüfung erfolgreich bestanden hast und nun den Ausbilderschein im Sinne der AEVO trägst.

Sollte es aus welchen Gründen auch immer nicht zum Bestehen der Prüfung gereicht haben, hast du auch die Möglichkeit einer Wiederholungsprüfung.

Dafür musst du dich wieder über das Anmeldeformular deiner IHK zur Prüfung (schriftlich oder mündlich) anmelden.

Beachte, dass du die AEVO Prüfung maximal zwei Mal wiederholen kannst.

Danach musst du deinen Traum vom Ausbilder leider begraben.

Doch dazu wird es sicherlich nicht kommen!

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete.

Und mit meinem Artikel und den Angeboten auf aevoakademie.de hoffe ich, einen Beitrag dazu leisten zu können.

Prüfungsvorbereitung

Um direkt an das Ende des letzten Abschnitts anzuknüpfen, möchte ich dir nun zeigen, wie du dich am besten auf die AEVO Prüfung vorbereiten kannst.

AEVO Prüfung schriftlich Vorbereitung

Wie bereits weiter oben beschrieben, wird in der schriftlichen AEVO Prüfung wird das Fachwissen zu den vier Handlungsfeldern der AEVO geprüft.

Dazu musst du Multiple-Choice Fragen oder offene Fragen zu Fallbeispielen beantworten.

Um die schriftliche Prüfung zu bestehen, musst du dir also das nötige Wissen aneignen.

Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:

AEVO Vorbereitungskurs (IHK oder privat)

Jede IHK bietet mehrtägige AEVO Vorbereitungskurse an, in denen alle vier Handlungsfelder erläutert und das dazu nötige Wissen vermittelt werden.

Neben den IHK’s gibt es auch unzählige private Anbieter die Kurse oder Seminare zum Thema anbieten.

Die Kosten belaufen sich in der Regel auf 500 bis 900 Euro (je nach Dauer und Anbieter).

Falls du einen solchen Kurs machen möchtest, empfehle ich dir einen Kurs direkt bei einer IHK.

Dort kannst du sichergehen, dass auch wirklich alle aktuellen Themen behandelt werden.

Ob ein solcher Kurs sinnvoll ist, hängt davon ab, wie viel Zeit du selbst in die Vorbereitung investieren willst und kannst.

Im Kurs wird dir das Wissen strukturiert und aufbereitet vermittelt und du sparst dir Zeit, die die Informationen selbst zu suchen und anzueignen.

Allerdings fallen die Kosten für deinen Ausbilderschein eben deutlich höher aus.

Ich selbst habe KEINEN Kurs zur Ausbildereignungsprüfung besucht und habe die Prüfung trotzdem ohne Probleme bestanden.

Alle Infos zu den Preisen und Zeitpunkten der Kurse findest du auf der Webseite deiner IHK.

Internet und Literatur

Literatur AEVO

Viele Informationen kannst du auch selbst im Internet finden.

Webseiten, auf denen ich häufig unterwegs war, sind:

foraus.de (Forum für Ausbilder des BIBB)

tkompetenz.de (Forum zur AEVO Prüfung)

Es gibt auch viele tolle Literatur, die das Thema Ausbildung näherbringen und gezielt auf den AdA Schein vorbereiten.

Hier ein paar Bücher, die ich selbst gelesen habe und die ich dir uneingeschränkt zur Vorbereitung empfehlen kann:

Kompaktwissen AEVO in vier Handlungsfeldern

Prüfungscheck Ausbildereignung

Übungsaufgaben mit Lösungen

Arbeitsgesetze (sehr hilfreich zum Nachschlagen; Hilfsmittel in Prüfung)

Wenn du ein Freund von Karteikarten bist, dann wird dir die AEVO Lernkartei gefallen.

Mit diesen Quellen und Büchern konnte ich mich optimal auf die schriftliche Prüfung vorbereiten.

Für die Prüfung selbst sind Hilfsmittel zugelassen.

Diese Möglichkeit solltest du auf jeden Fall nutzen.

Eine Liste aller offiziell zur schriftlichen AEVO Prüfung zugelassener Hilfsmittel habe ich für dich zusammengestellt.

Falls du den Link nicht schon weiter oben gefunden hast, kannst du dir die Liste hier downloaden.

AEVO Prüfung praktisch Vorbereitung

Auch für die praktische Prüfung für den Ada Schein kannst du dich super vorbereiten.

Überlege dir eine Art Drehbuch für deine Ausbildungssituation.

Schreibe ruhig Schritt für Schritt auf, wie du vorgehen möchtest und was du dabei sagst.

Nicht Wort für Wort, aber so, dass du dir über die Kernpunkte deiner Aussagen im Klaren bist.

Danach kannst du die Durchführung deiner Ausbildungssituation üben.

Entweder alleine oder noch besser mit einer zweiten Person, die dann gleich den Auszubildenden spielen kann.

Sollte deine IHK erlauben, zur Prüfung selbst einen „Azubi“ mitzubringen, dann macht das die Sache natürlich noch einmal deutlich einfacher.

Denn dann kannst du schon im Vorfeld ein paar Probedurchgänge machen und die Ausbildungssituation einstudieren.

Achte in diesem Fall aber auf jeden Fall darauf, dass das Ganze auch „echt“ rüberkommt und nicht wie ein auswendig gelerntes Theaterstück aussieht.

Stoppe am besten die Zeit mit deinem Handy oder einer Stoppuhr.

Du solltest unbedingt darauf achten, die vorgegebene Zeit von 15 Minuten möglichst genau einzuhalten.

Ansonsten achte beim Üben auf eine ruhige und deutliche Aussprache.

Solltest du zur Vorbereitung einen Vorbereitungskurs (z. B. bei der IHK) besuchen, dann kannst du den dortigen Trainer auch bitten, sich einmal deinen Ausbildungskonzept anzusehen und dir seine Einschätzung zu sagen.

Mache dir früh genug Gedanken darüber, welche Materialien und Utensilien du für die Durchführung deiner Ausbildungssituation benötigst.

Damit du genügend Zeit hast, diese notfalls zu besorgen.

Du kannst nicht davon ausgehen, dass die IHK dir alle Dinge bereitstellt.

Falls du spezielle Ausbildungs- und Arbeitsmittel benötigen solltest, rate ich dir, vorher bei der Industrie- und Handelskammer anzurufen, ob diese vor Ort verfügbar sind.

In der Regel sind lediglich eine Tafel, Kreide, Projektor sowie ein Flipchart verfügbar.

Ob auch ein Beamer zur Verfügung steht, solltest du vorher direkt erfragen.

Wenn du ein Arbeitsmittel nicht dabei hast, kannst du es nicht benutzen.

Es ist nicht Aufgabe des Prüfungsausschusses dir irgendwie unter die Arme zu greifen.

Falls du im schlimmsten Fall Teile deiner Unterweisung nicht durchführen kannst, wirkt sich das negativ auf deine Prüfungsbewertung aus.

Richte dir spätestens am Tag vor der Prüfung einen Korb, in den du alle Sachen packst, damit du nichts vergisst.

Denke an die Ausdrucke deines Ausbildungskonzeptes!

Viele Prüflinge haben Respekt vor den Fragen im Fachgespräch und wissen nicht, wie sie sich darauf vorbereiten können.

Die beliebtesten Themen der Prüfer habe ich dir bereits im Kapitel "Fachgespräch Ausbildereignungsprüfung" aufgeführt.

Zum Üben habe ich für dich eine Auflistung mit insgesamt möglichen 25 Prüfungsfragen im Fachgespräch der AEVO Prüfung erstellt.

Du kannst diese ganz einfach hier herunterladen.

Neben diesen Fragen solltest du dich ganz allgemein zu Fragen rund um deine Ausbildungssituation vorbereiten.

Nachfolgend ein nützliches Video, das einen möglichen Ablauf der praktischen Prüfung zeigt.

AEVO Prüfung Tipps

Nun weißt du, wie die AEVO Prüfung abläuft und was dich auf dem Weg zum Ausbilderschein erwartet.

Um dir das Leben noch ein wenig zu erleichtern, habe ich nachfolgend noch einmal ein paar Tipps aufgelistet, die dich vor und in der Prüfung unterstützen sollen.

  • Wähle kein zu komplexes Thema, sondern orientiere dich an den Inhalten des ersten Ausbildungsjahres
  • Versuche die zeitlichen Vorgaben einzuhalten. Übe das im Vorfeld!
  • Mach dir eine Liste aller benötigten Materialien, die du für die Prüfung benötigst und besorge diese frühzeitig
  • Achte in der Prüfung auf eine ruhige und deutliche Aussprache
  • Wenn dir in der Prüfung ein Fehler passiert oder du etwas vergisst, dann lass dir das nicht anmerken. NUR DU weißt, wie du was genau geplant hast – die Prüfer bemerken deinen „Patzer“ wahrscheinlich gar nicht!
  • Bereite dich gezielt auf Fragen zu deinem Ausbildungskonzept vor

Zusammenfassung

Wow, du hast es tatsächlich bis zum Ende des Artikels geschafft!

Damit solltest du nun hoffentlich bestens über deinen Weg zum Ausbilder Bescheid wissen.

Wenn du noch Fragen zu irgendeinem Punkt hast, dann schreibe mir gerne einen Kommentar unterhalb des Artikels.

Melde dich unbedingt für meinen Newsletter an, in dem ich dich mit weiteren Informationen zur AEVO Prüfung versorge und dich auf deinem Weg zum Ausbilderschein begleite!

Wenn dir der Artikel gefallen und weitergeholfen hat, würde es mich außerdem riesig freuen, wenn du ihn mit anderen Prüflingen oder deinen Freunden teilst 🙂

Und dann bleibt mir nur noch zu sagen:

Alles alles Gute und viel Erfolg bei deiner Prüfung – habe Mut und Glaube an dich!

Simon

PS: Stelle sicher, dass du dich unten für meinen Newsletter anmeldest und dir mein GRATIS Ebook "Ausbilderschein kompakt - Was angehende Ausbilder wissen müssen" sicherst - inkl. vielen hilfreichen Insights.

Ausbilderschein - Ultimativer Guide für AEVO Prüfung [Update 2017]
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